Was ist eigentlich Poetry Slam?

Von Schurti

Der Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit. Die Texte müssen selbstgeschrieben sein. Es treten nicht nur Dichter an, sondern mittlerweile auch Personen, wie ich die nicht reimen können. Das Ziel eines Poetry Slams ist die Zuhörer mit der eigenen Wortgewalt von sich zu überzeugen. Um 1986 kamen die ersten Lyrikschlachten in Chigago auf. Bei mir in Chemnitz unterscheidet man im Wesentlichen in zwei Arten des Poetry Slams. Zum einen der Regio Slam, einem alle 2 Monate stattfindenden Wettbewerb, bei dem oft junge/unerfahrene Poeten ihr Glück versuchen. Beim Regio Slam entscheidet in der Regel das komplette Publikum allein. Per Klatschabstimmung. Leises Klatschen gibt 3 Punke. Mega Klatschen des Todes 10. Man trägt einen Text. Wenn man gut genug war darf man in das Finale einziehen. Wer dieses gewinnt qualifiziert sich direkt für die STADTMEISTERSCHAFT. Und so kommen wir zur zweiten Gattung, dem Wortschamützel. Hier tritt man zwei Mal an und eine extra Wertung durch im Publikum verteilte Wertungskarten wird mit zu der Klatschwertung gerechnet. Bei einem Wortschamützel kann man oft sogar noch etwas gewinnen. Nach dem Finale und der Entscheidung wer gewonnen hat, geht der Siegerbeutel herum. In Ihn kann jeder ein Geschenk für den Slam Poeten legen. Bei einem Wortschamützel/Regio Slam kann man bis zu 6 Minuten sprechen. Diese Zeit sollte man gut ausfüllen können, aber auch nicht zu viel reden, da das Publikum einen gut im Gedächtnis habe sollte.

Für jeden, der gute Poeten kennen möchte, kann ich Kira Peter, Quichotte, Gerrard Schueft, Nico Semsrott und viele andere empfehlen. Also alle außer Julia Engelmann!

Cheers, euer Schurti.

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