Eigentlich sind wir dem Universum egal

Eigentlich sind wir dem Universum egal. Wir, wir sind nur ein Mensch, der völlig unbedeutsam auf einem Planeten mit 1.4 Milliarden Kubikmetern Wasser, 5.97Trilliarden Tonnen Gesamtgewicht, der zufällig in dem perfekten unperfekten Abstand einen brennenden Gasball umkreist, lebt. Es ist egal, was wir besonderes leisten. In der Unendlichkeit macht das keinen Unterschied. Wenn etwas passiert, dann ist es so. Daran kann man nichts machen, lediglich akzeptieren kann man es. Oder viel eher man sollte es. Wenn jemand von Geburt an viel mehr Geld hat, als man selbst, dann hatte er schlichtweg Glück gehabt. Zumindest aus deiner Sicht. Du weißt nicht, wie oft seine Eltern da sind und wie oft ein Zettel mit der Aufschrift ,,Geld für dich liegt auf dem Küchentisch, kauf dir was schönes. Mama und Papa sind mal eben auf den Malediven.“ an der Haustür klebt. Hat die Person dann Glück, oder Pech. Für mich wäre es manchmal ein Segen, einfach eine Woche Ruhe zu haben. Für andere wäre es vielleicht das totale Desaster. Schaut der Reichgeborene auf jemand mit deutlich weniger Wohlstand, denkt er vielleicht, dass die Eltern ja total versagt haben müssen. Aber was ist, wenn sie alles gegeben haben, bloß nicht dafür belohnt wurden? Sie hatten dann einfach Pech. So wie der Reichgeborene einfach Glück hatte. Wie oft haben Slam Poeten keinen Erfolg, weil die falschen Personen, die Bewertungskarten bekommen haben? Viel zu oft. Aber das ist nun mal einfach so. Natürlich klingt es fatal, engstirnig, wie auch arrogant so etwas zu sagen. Aber der andere Weg wäre, sich die Frage zu stellen, was wäre wenn. Eine Frage an der man kaputt geht. Es gibt unendliche Möglichkeiten und Wege, dabei ist jeder anders und auf jedem dieser Wege kann etwas unerfreuliches passieren. Was nutzt dem Poetry Slammer, der Goldene Arthur, wenn er dann von einem angetrunkenen Teenager über den Haufen gefahren wird? Der kleine kurze Erfolg für so viel Schmach im Abgang. Dann verliert man doch lieber und hat einen schönen Abend, als dass man gewinnt, überfahren wird. Den Teenager traumatisiert, die Familie trauert, aber Hauptsache, er hat einen hässlichen billigen Plastik Wanderpokal von NaNu NaNa gewonnen, den er in 2 Monaten wieder abgeben muss. Und wenn es passiert, dann passiert es eben! Dem Universum sind wir im Endeffekt egal. Wir sind viel zu klein um eine Bedeutung für das Universum zu bekommen. Wir verstehen nicht mal einen Bruchteil, davon was im Kosmos eigentlich vor sich geht, weshalb sollte sich das Universum um die Menschen schären? Im Vergleich sind wir nichts. 122Jahre Lebenszeit sind auf der Erde für den Menschen unglaublich lang, aber was ist das schon im Vergleich zur Unendlichkeit. Sie scheint so komplex, dass wir sie uns nicht mal vorstellen können.
Wir müssen es einfach akzeptieren. Auch wenn es schwer fällt und so sehr weh tut, aber es gibt Dinge, die können wir nicht ändern, die passieren einfach.
Danke

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