Probleme und Chancen für „Solo: A Star Wars Story“// Preview

Poster owned by Lucasfilm Ltd. Inc. and Walt Disney Studios. Not used for commercial purposes.

Han Solo. Ein Gauner. Ein Rebell. Ein rebellischer Gauner. Wenn man das erste Mal Krieg der Sterne schaut, ist er eine der tragenden Figuren des ganzen Filmes. Viele kleine Kinder wollen so sein wie er: Cool. Smart. Und dabei immer wissend, was das Richtige zu tun ist, was wahre Freundschaft bedeutet. Ich behaupte sogar, man mag ihn lieber als klassische Helden wie Obi-Wan Kenobi oder Luke Skywalker persönlich. Und nun bekommt unser Lieblings-Schmuggler einen eigenen Film ganz für sich alleine. Disney und Lucasfilm erhoffen sich hier natürlich eine Möglichkeit, die Star-Wars-Geldkuh weiterhin zu melken. Doch es steckt noch etwas anderes hinter diesem Projekt, man kann diesen Film nicht einfach aus einer Sektlaune heraus beschlossen haben. Denn Solo: A Star Wars Story bringt, neben den vielen guten Geschichten, die man mit ihm erzählen kann, auch viele große Herausforderungen mit sich, die es zu bewältigen gilt. Welche, das möchte ich euch hier erklären.


Probleme für Han Solo

Eine Figur steht und fällt immer mit seinem Darsteller, das haben die größten Schauspieler der Filmgeschichte bewiesen, indem sie die am trashigsten geschriebenen Charaktere so zum Leben erweckten, dass sie ein Welterfolg wurden. Einer dieser Schauspieler ist Harrison Ford (für mich auch gerne: Harrison fucking „Ich spiele mal eben lockerflockig drei der kultigsten Figuren aller Zeiten“ Ford) mit dem auch die Figur des Han Solo zu dem wurde, was wir kennen und lieben. Mit seinem Charisma und letztendlich eben seiner einfach heftigen Art, die eben auch seine Schauspielkunst mit einschließt. Und dort besteht das erste gewaltige Problem: Der gute Harrison ist 75 Jahre alt. Und damit ist er keinesfalls in der Lage, einen 19-jährigen Han Solo zu spielen, so gerne man das hätte. Fans verbinden ihn aber leider einfach untrennbar mit seiner Kino-Figur, was bei ihm noch viel abwegiger ist als bei Mark Hamill (Luke Skywalker) oder Carrie Fisher (Prinzessin Leia). Letztendlich hängt der Erfolg des Filmes fast ausschließlich davon ab, wie sich der neue Darsteller, Alden Ehrenreich, in dieser Rolle macht, denn es ist nicht leicht, dieses Erbe anzutreten. Und in dessen Haut möchte ich gerade nicht stecken: auf ihm lastet eine wirklich ungeheure Bürde, ein Teil des Star-Wars-Universum liegt auf seinen Schultern, damit auch das Fan-Nerdtum. Und das ist, naja, sagen wir einfach es ist sehr groß und seeeehr kritisch. Dieser Streifen hatte es bis jetzt auch nicht gerade leicht: Die ursprünglichen Regisseure Phil Lord und Chris Miller wurden aufgrund von „kreativen Differenzen“ durch Oscar-Preisträger Ron Howard ersetzt. Eins kann man schon im Vorhinein sagen: Wird der Film schlecht, ist er dem ungefiltertem Hate der ganzen Star-Wars-Community ausgesetzt, wie auch schon Die letzten Jedi (den ich übrigens nicht schlecht fand). Trotz dieser Schwierigkeiten hielt Lucasfilm am 25. Mai als Starttermin fest, der Film befindet sich in diesem Moment immer noch in der Post-Produktion.


Chancen für Han Solo

Neben diesen doch großen Herausforderungen die „Solo: A Star Wars Story“ mit sich bringt, kann man aus diesem Thema doch eine ganze Menge herausholen (nicht nur kommerziell sondern auch inhaltlich). Diese Story kann durchaus vielversprechend sein, wenn wir wahrscheinlich auch cineastisch wieder einmal Dinge sehen werden, die Star Wars so noch nicht gesehen hat (wie auch schon in jedem einzelnen Star-Wars-Film). Dort hat Drehbuchautor Lawrence Kasdan, der mit seinem Sohn zusammen am Werk war, alle Möglichkeiten der Welt: Der Kessel-Run (zu deutsch: Kossalflug) in weniger als zwölf Parsec, Hans Zusammentreffen mit Chewbacca, Lando Calrissian und dem Millenium Falcon und vor allem die dreckige Unterwelt der Galaxis. Auf jeden Fall hat der Film eine Menge Potential, richtig gut zu werden aber leider auch eine Menge Potential, viel falsch zu machen. Letztendlich ist es nicht wichtig, ob Alden Ehrenreich wie Harrison Ford ist, sondern ob er ist wie Han Solo. Die Trailer versprechen einen Space-Western (ohne Lichtschwerter, Macht, Jedi und Sith), der uns wieder einfach das erzählt, was wir von „Star Wars“ erwarten: Eine Geschichte, die vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis spielt.

Inspiration: Youtube Nerdkultur, abonniert ihn gerne!


Solo: A Star Wars Story sprengt am 24. Mai 2018 unsere deutschen Kinos. HIER geht es zum offiziellen Kinotrailer. Wenn ihr wissen wollt, was unsere Meinung über den Film ist, wenn er letztendlich erschienen ist, folgt unserem Blog per E-Mail, auf Instagram oder auf Tumblr, um auch unsere Review nicht zu verpassen.

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