Die Story hinterm Bild

Ich war früh wach an diesem Morgen. Konnte nicht mehr schlafen, und so schnappte ich mir – wie konnte es bei einem Teenager anders sein – mein Handy, und checkte die Uhrzeit: 7:23 Uhr.
In 10 Minuten ging die Sonne auf!! (Diese Uhrzeit hat man als Fotograf immer im Gedächtnis!) Nach einem kurzen Zögern, ob ich mich jetzt wirklich hinaus in die Kälte begeben sollte, springe ich aus dem Bett, ziehe mich an, schnappe meine Kamera, überprüfe ob der Akku auch wirklich aufgeladen ist, und flitze nach unten, stoße dabei noch aus Versehen gegen einen Wäschekorb, der im Flur rumsteht – und hoffe, dass niemand von dem Lärm aufgewacht ist -, hinterlasse schnell noch eine Nachricht auf dem Wohnzimmertisch. Dann bin ich aus dem Haus. Ich beeile mich, laufe den kleinen Waldweg nach oben, um auf dem kleinen Berg nicht weit von unserem Haus entfernt den Sonnenaufgang auch sehen zu können. Endlich oben angekommen leuchten mir schon die ersten Sonnenstrahlen entgegen. Ich bleibe einen Moment stehen und genieße die Stille des Waldes um mich rum, die Atmosphäre des beginnenden Tages, die Wärme der Sonne auf meinem Gesicht. Es ist später Herbst, am Boden liegen braune, gelbe und rote Blätter, die noch mit dem Raureif und Regentropfen der vergangenen Nacht überzogen sind. Ich nehme ein Blatt zwischen meine Finger, hebe es hoch, und halte es gegen das Licht. Beobachte die Spiegelung der Sonne in den Regentropfen auf dem Blatt. Das Lichtspiel der Farben. Die Schönheit dieses Blattes.

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