Greta Thunberg: Klimawandel – Wir sind am Zug

Vor vier Tagen durfte ein Mädchen ihren 16. Geburtstag feiern. Dieses Mädchen heißt Greta Thunberg und schlug in den letzten Wochen Wellen, wie sie sonst nur ein Tsunami verursachen kann. Unter anderem wurde sie vom Time Magazin zu einem der einflussreichsten Teenagern 2018 gewählt. Greta Thunberg setzt sich aktiv und öffentlich für den Klimaschutz ein.

Die junge Schwedin ist die Tochter des Schauspielers „Svante Thunberg“ und der Opernsängerin „Malena Ernmann“. Bereits mit acht Jahren habe sie sich mit dem Klimawandel beschäftigt, aber nicht mit dem natürlichen Klimawandel, sondern mit dem, der durch uns Menschen entsteht, so ihre Eltern. Zu ihren ersten Maßnahmen zählte, dass sie Zuhause das Licht ausgeschaltet hat. Später beschloss sie keine Flugreisen mehr anzutreten. Nachdem man bei ihr eine Depression, welche auf ihre Nachforschungen zum Klimawandel zurückführen kann, feststellte, konnte man bei ihr selektiven Mutismus, sowie auch das Asperger-Syndrom diagnostizieren.

Ihr nächster Schritt war ein lauter Protest, den sie im Jahr 2018 einleitete. Das letzte Jahr wird uns allen sehr gut, aufgrund des Hitzesommer und den Dürreperioden in weiten Teilen Europas in Gedächtnis geblieben sein. Greta Thunberg begann am 20.8, drei Wochen vor den Wahlen des Reichstages in Schweden, damit, sich vor den Reichstag in Stockholm zu stellen. In ihrer Hand ein Plakat, der Appell klar formuliert: Schulstreik für das Klima.

Trotz, dass sie von ihren Eltern und der Schule hart kritisiert wurde, zog sie ihre Aktion eisern durch. Ihre Engagement wurde belohnt, sie fand binnen weniger Wochen hunderte Nachahmer, in Schweden, in Dänemark, in Finnland. Frankreich und Belgien zogen ebenfalls mit.

Als der Protest bis nach Australien schwappte, als sei er auf den Wellen der abschmelzenden Polkappen geschwommen, erhielt sie scharfe Kritik von Scott Morrision. Er beschwerte sich über den Aktivismus in Schulen und forderte, dass man mehr lernen solle.

© AAP IMAGE / Alan Porritt 

Doch Greta Thunberg konterte ihn via Twitter eiskalt aus.

Am Ende des Jahres konnte man auf über 20.000 Schülerinnen und Schüler blicken die demonstriert haben. Und das in rund 270 Städten.

Die junge Schwedin wurde von der UN zur Weltklimakonferenz eingeladen. Dort durfte sie mit dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres sprechen. In der selben Wochen ging ihre Rede, die sie im Plenarsaal hielt, über das Internet viral.

Connect4Climate/YouTube

Ihr Fokuspunkt lag dabei darauf aufmerksam zu machen, welche Schwere der Klimawandel bereits jetzt erreicht hat. Wir, die junge Generation, müssen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen, wenn Politiker wegschauen. Nach ihrer unglaublich starken Rede, wurde sie von rechten Politikern und Klimaleugnern feindselig behandelt. „Ideologisch verblendet“ soll sie sein.

Sehr scharfe Kritik erhielt sie auch aus Deutschland und das von einer sehr prominenten, rechten Politikerin. Frauke Petry erhob Wort gegen sie.

Frau Petry leugnete schon des Öfteren den Klimawandel und dass trotz ihrer vielen Kinder, die genauso ein Recht, auf eine sichere Zukunft haben.


Die sichere Zukunft erreichen wir nicht durch das Schüren falscher Ängste! Wir erreichen diese sichere Zukunft nur, wenn wir alle gemeinsam an einem Strick ziehen und da bringt das Leugnen des Klimawandels nichts. Entweder sind Sie blind, oder einfach nur….

Greta Thunberg will außerdem erreichen, dass Schweden, als reiches Land, seine Treibhausgasemissionen um 15 Prozent senkt. Sie meint, dass Schweden eine Verpflichtung dafür hat, seine Emissionen schneller zu senken, als andere Länder.

Ihr Streik sei wichtiger, als Schule, denn die Zukunft, für die wir lernen, könnte vielleicht bald nicht mehr existieren. Das findet nicht nur sie allein. Wir als jüngere Generation müssen einfach aufwachen und verstehen, dass wir radikale Mittel ergreifen müssen, um unsere Zukunft zu sichern.

Der Klimawandel ist keine Fiktion, kein Hirngespinst. Der Klimawandel ist bittere Realität, auch wenn das einige Politiker und, entschuldigt diesen Ausdruck, Idioten leugnen und nicht glauben wollen. Man hat uns eiskalt hintergangen und betrogen.

Unsere Zukunft steht auf dem Spiel und deswegen fordere Ich, Moritz Peter Schurt, freier Redakteur des Gedächtnispalastes und Lyriker, dass wir alle handeln müssen, um dieses Unheil aufzuhalten. Reden bringt nichts mehr! Wir müssen aufstehen, anstatt uns zu melden!

Der Klimawandel macht keinen Unterschied zwischen arm und reich, Friedrich Merz und Thies J. Hansberg. Der Klimawandel betrifft jeden von uns. Ich betone es nochmal: WIR müssen handeln! Macht das Licht aus, nutzt Bus und Bahn, fliegt weniger. Vertraut auf Plastik sparende Produkte etc. Aber macht was!

Greta Thunberg sollte uns allen ein Vorbild sein. Während andere Jugendliche mit den neuen Sneakern posen, sich aufspielen, mit Papas Geld protzen, Andersdenkende mobben, setzt sich Greta Thunberg für unsere Zukunft ein.

Einige Leute sagen, dass ich studieren sollte, um Klimawissenschaftlerin zu werden, damit ich die Klimakrise „lösen kann“. Aber die Klimakrise ist bereits gelöst. Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist aufzuwachen und uns zu verändern.

Greta Thunberg bei der Declaration of Rebellion in London

Ich möchte alle Umwelt-und Klimaaktivisten auf dieser Welt loben!

Ehre, wem Ehre gebühre.

Ich bedanke mich fürs Lesen und ich kann nur hoffen, dass die jungen Menschen begreifen, vor welcher Aufgabe wir stehen.

Danke

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