Ein wunderschönes Ende von 2018

Zurzeit gibt es hier im Gedächtnispalast viele Jahresrückblicke zu lesen.

Auch ich möchte hier einen besonderen Moment festhalten. Er ist besonders, weil ich in meinen jungen 19 Jahren so ein Silvester wie 2018, noch nie erlebt habe und es unbeschreiblich war.

Es fing mit der Planung an. Ich war bei mehreren tollen Herzensmenschen eingeladen und konnte mich lange nicht entscheiden, wo und mit wem ich feiern wollte.

Am liebsten wäre ich zu jedem gefahren, aber das war leider nicht möglich.

Schließlich waren am Ende 2 Optionen offen;

1) ich feiere mit meiner Familie, wie die Jahre zuvor

2) ich fahre zu meinem Freund, feiere dort und lerne den Rest seiner wirklich herzlichen Familie kennen.

Wir entschieden uns dazu, den Abend bei mir daheim zu beginnen und später zu ihm zu fahren. Leider änderte mein Gesundheitszustand den Plan. Ich lag flach, hatte starke Ohrenschmerzen.
Alles schien auf einen Abend im Bett mit Schmerzen hinauszulaufen…

Und genau so startete der Silvesterabend. Ich versuchte zu schlafen, erfolgslos.  Ich fuhr aber später schließlich doch zu meinen Herzensmenschen. Bei ihm angekommen, krabbelte ich sofort ins Bett. Obwohl die Fahrt nur 20 Minuten dauerte, war ich erschöpft. Mein Freund blieb bei mir, obwohl eine Etage über uns, nach und nach die ersten Gäste eintrafen.
Meine Schmerzen wurden schlimmer, obwohl ich schon Schmerzmittel intus hatte. So hatte ich mir den letzten Tag von 2018 nicht vorgestellt.. Ich war  traurig und mit den Nerven fertig.

Einer der Gäste machte mir einen Zwiebelwickel, den ich mir aufs Ohr legen sollte. (Der Geruch ist etwas hartnäckig, dennoch hat es eine kühlende Wirkung)

Schließlich gab es Abendessen. Raclette!
Mein Lieblingsessen.
Ich setzte mich dazu, aß etwas und unterhielt mich mit den anderen Gästen, lachte über Aaron, ein winzig  kleiner Chihuahua, der beleidigt bellte weil er nichts vom Festessen abbekam.
Ich merkte wie die Schmerzen nachließen, endlich!
Nach dem Essen legte ich mich nochmal hin, Aaron folgte mir und legte sich dazu. (Mal ernsthaft, ein Chihuahua, der eine Treppe runter läuft, sieht so putzig aus!)

Gegen 23.30 Uhr zog ich mich warm an und ging mit meiner besseren Hälfte nach draußen.  Wir verließen die kleine Stadt und gingen zu unserem Lieblingsort, eine Bank auf einen nahe gelegen Berg. Von dort aus sah man die Stadt und die umliegenden Ortschaften.

Als wir ankamen, stiegen bereits erste Raketen in dem Himmel. Es war kurz vor Mitternacht. Der Wind pfiff uns um die Ohren, es war eiskalt. Wir nahmen Butterspekulatius mit und die letzten Eindrücke von 2018. Das Feuerwerk begann, es war laut und wunderschön. Ein Feuerwerk von außerhalb der Ortschaft habe ich noch nie gesehen.
Neben uns, ungefähr 40 Meter entfernt, ließ ein Vulkan seine hellen Farben erblühen.  Ich kuschelte mich an meinen Freund und sah dem nicht  enden wollenden Farbenspiel zu, dachte an alles, was ich 2018 erlebt und gesehen habe. An die Menschen die in mein Leben traten und dieses wieder verließen.
Dieser Moment war kalt, laut, einzigartig, faszinierend, berührend.

Als die Raketen weniger wurden, machten wir uns langsam auf den Heimweg. Angekommen, aßen wir noch eine Kleinigkeit, (Berliner und Gemüsesticks mit Kräuterdip)  kuschelten mit dem Hunden, die durch den Krach etwas verängstigt waren, denn Aaron bellte das Feuerwerk an und war ganz aufgeregt.
Wir unterhielten uns mit den anderen Gästen und seiner Familie, ließen den Abend ausklingen.


Ich war bereit für 2019!

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