Plastik sparen, aber wie?

Mittlerweile befindet sich in unzähligen Produkten Plastik. Es wird als Verpackungsmaterial und als Produktionsmittel für billig hergestellte Haushaltsgegenstände genutzt.
Die Natur kann den robusten Stoff, der aus Erdöl hergestellt wird, nur sehr schlecht abbauen.
Zum einen ist Plastik nicht ressourcensparend, weder ist es umweltfreundlich, noch zeugt es von einer hohen Qualität.
Von daher gilt es, sich die Frage zu stellen, welche Produkte man kaufen kann, damit man die Umwelt schont und etwas mehr Qualität in das eigene Haus bekommt?
Im Folgenden werden drei Gegenstände vorgestellt, die wir alle kennen, die aber durch Umwandlung keinen oder sehr geringen Plastikanteil haben.

  1. Kernseife

Kernseife hält nicht nur länger als herkömmliche Flüssigseife, nein, sie kann auch die Um-und Tierwelt schonen. Nachdem ich in meinem Haus die Schränke leer geräumt habe und auf ermüdende zwei Kernseifen gekommen bin, machte ich mich auf in den Rossmann meines Vertrauens, um dort neue Seife zu kaufen. Mein Blick blieb an Gewürzseife hängen. Ursprünglich habe ich diese nur gekauft, weil mir das Bild so gut gefallen hat, doch es stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich um einen wahren Glücksgriff handelte. Der Seifengeruch bleibt lange an den Händen haften und sie schäumt gut auf, sodass man bereits nach kurzem Einseifen genügend Seife zum Händewaschen hat. Hinzu kommt, dass bei dieser Seife nach alter Rezeptur eine lange Haltbarkeit garantiert wird. Die Verpackung ist außerdem aus Pappe und nicht, wie bei Flüssigseife, aus Plastik oder Gummi.
Und so exotisch ist Kernseife nun auch wieder nicht.

2. Holzzahnbürsten

Was früher ein normaler Gegenstand in wirklich jedem Badezimmer gewesen ist, wurde bald vom Plastik aus dem Markt gedrängt. Holzzahnbürsten werden in den letzten Jahren wieder sehr populär, nicht zuletzt durch die bekannte schwedische Firma The Humble Company. Sie hat sich auf die Herstellung von nachhaltigen Hygieneartikeln für die Mundgegend spezialisiert. Nicht nur Zahnbürsten findet man im Sortiment, sondern auch Zahncreme, Zahnseide, Kaugummi, Ohrenstäbchen und vieles mehr. Die Zahnbürsten sind aus Bambus hergestellt und bekommen dadurch ein unverwechselbares Aussehen. Bei der ersten Benutzung ist die Form noch ungewohnt, aber schon bald merkt man keinen Unterschied mehr. Außerdem ist der Bambus weitaus griffiger, als die meisten Zahnbürsten aus Plastik. Für mich als großen Menschen mit großen Händen ist das ein wahrer Luxus. Wer sich jetzt fragt, wie man nachhaltige Bürstenköpfe herstellt, dem kann ich sagen, dass man hier Nylon nutzt, welcher recycelt produziert worden ist. Die Zahnbürste findet man in den Märkten von DM, Kaufland und Rossmann. Wer das komplette Sortiment von The Humble Co. abchecken möchte, muss das Internet nutzen. Das schwedische Unternehmen, welches viele Nachhaltigkeitsprojekte sponsert und in die Wege leitet, hat eine sehr schön designte Website, auf der man sich nicht nur neue Badezimmerbegleiter bestellen kann, sondern auch den Wissensschatz zum Thema Umweltschutz aufforsten kann.

3. Rasierhobel

Altmodisch, unpraktisch, gefährlich. Das sind die Gedanken vieler Männer und Frauen, wenn sie an einen Einklingenrasier, auch Rasierhobel genannt, denken. Doch diese Vorstellungen sind vollkommen falsch. Seit kurzem nutze ich den Wilkinson Classic. Ein schicker Rasier mit nur einer Klinge. Der Rasierer selbst ist aus hochwertigem Metall gefertigt und liegt gut in der Hand. Leider sind die einzelnen Klingen in Plastik verpackt, der Hobel ebenfalls. Man muss aber beachten, dass eine Klinge für ungefähr 4-7 Rasuren reicht, wenn man sie intelligent benutzt. Im Großen und Ganzen ist es ein angenehmeres Gefühl beim Rasieren. Wer es hochwertiger mag, für den gibt es im Internet auch Rasierhobel mit Edelholzgriff oder Perlmuttfassung.
Ob sich ein Rasierhobel für Rasuren im Intimbereich eignet, kann ich nicht bestätigen, mit ein bisschen Übung und Fingerfertigkeit sollte dies aber kein Problem sein.

Ich oder der Gedächtnispalast nehmen keine Haftung für Sach- oder Personenschäden.

Schlussendlich möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich mit diesem kleinen Artikel kein Geld verdiene. Keine der genannten Firmen hat mich für Werbung bezahlt. Ich bin bloß begeistert von deren Produkten, die cool daherkommen und unsere Welt nachhaltig schonen.


Schurti schreibt für den Gedächtnispalast Sachtexte, aber auch künstlerische voller Poesie.

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