Sonnenerwachen

Es ist finster draußen. Und kalt. Ich spüre die Luft, wie Eishagel auf meinen Wangen. Ziehe den Schal tiefer ins Gesicht. Laufe durch die dunklen Gassen. Die Menschen in ihren Häusern befinden sich noch in einem stummen Schlaf.

Das schwarze Wasser rollt sanft über die Steine ans Ufer. Zieht sich wieder in die Weiten des Meeres zurück. Dann nimmt es erneut Anlauf, rollt sanft ans Ufer. Wird wieder zurückgezogen. Immer und immer wieder, in einem gleichmäßigen Rhythmus. Stundenlang könnte ich der Musik der Meeres lauschen.

Langsam weichen die Schatten zurück, der Horizont hellt sich auf. Das Meer wird überzogen von einem silbrigen Glanz. Auch der Himmel verfärbt sich in einen schüchternen Rosaton. Er gewinnt immer mehr an Farbe und Leuchtkraft. Bis ein kräftiges Orange am Himmel aufgemalt ist. Ein roter Feuerball steigt aus dem Meer in den Himmel hinauf.

Die Sonne taucht alles in ein goldenes Licht, während ich zurück durch die Gassen laufe. Die Melodie der Vögel erweckt die Menschen aus dem Schlaf. Der Tag beginnt.

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