Als das Wort entstand

Wir sind die Liebe des Lebens, der Sprache. Zwei Geister, der Worte, vereint, zu erschaffen Geniales , aus tiefen Höhlen der heiligen Buchstabensuppe. Du weißt mein ewiger Begleiter, welch Stund‘ geschlagen hat, denn unsere Seelen trafen sich vor Urzeiten im engsten, dünnsten und schwersten Punkt des Universums, bevor es existent war und wurden zu einer. Erinnerst dich, als wir mit unseren neuen Augen wahrnahmen, wie … Als das Wort entstand weiterlesen

Die Berge aus Glas

Eine Fantasiereise mit SCHURTI: prophetisch, poetisch, besonders. Straße löst sich unter meinen Füßen auf. Das Rot vom Himmel bricht und hat über Tage den Teer langsam weich und willig gemacht, mich zu verschlucken. In der Nacht, wie Pech, umhüllt mich ein tiefschwarzer Mantel und meine Füße samt Schuhen sind weg. Tat die Erde ihren selten gierenden Schlund auf, da wo die Berge aus Glas, Hunger … Die Berge aus Glas weiterlesen

Sonnenerwachen

Es ist finster draußen. Und kalt. Ich spüre die Luft, wie Eishagel auf meinen Wangen. Ziehe den Schal tiefer ins Gesicht. Laufe durch die dunklen Gassen. Die Menschen in ihren Häusern befinden sich noch in einem stummen Schlaf. Das schwarze Wasser rollt sanft über die Steine ans Ufer. Zieht sich wieder in die Weiten des Meeres zurück. Dann nimmt es erneut Anlauf, rollt sanft ans … Sonnenerwachen weiterlesen

Höllenfahrt

Schneide scharfe Säbelklinge in mein Fleisch Blut rinnt herab bildet Pfütze auf altem Fliesenboden Reiße mir Adern aus den Armen Augen von glühenden Spießen gefüllt Für jeden Fehler den ich begann leide ich Schnitt um Schnitt bis zum Schritt zur Lebensmaschine Niere, Leber, Milz bilden festbankett, füllen die Kantine Blutige Hand Brustkorb gleicht Selbstmord Hummerscherenbruchgeräusch hinfort geklungen Herz schlägt am Halse erblickt das Tageslicht Schädelplatte … Höllenfahrt weiterlesen

Glühendes Erwachen

Meistens saß sie einfach am Fenster, den Blick sehnsuchtsvoll in der Ferne. Man sah es ihr von außen nicht an, der ruhige Ausdruck in ihrem Gesicht verriet nichts von den Schöpfungen, die in ihrem Kopf passierten. Hinter ihrer glatten Stirn erwachte alles zu neuem Leben, sie erschuf alternative Welten, so besonders, so anders, so magisch, so ganz und gar ihr Eigenes. Dort war sie jemand, … Glühendes Erwachen weiterlesen

11111

1.Januar 2111 Gestern Silvester Heute tot Nicht mehr aufgewacht in dieser Scheiß-zerstörten Welt Wurden betrogen belogen, schlicht weg verarscht Keiner von Oben wollte sehen was passiert Erst als Wasser in Berlin den Fernsehturm fallen lies Sprach man von schweren Folgen und dass man es immer wusste Ja gewusst haben wir’s, doch gemacht hat man nichts Millionen schreiende Mäuler hat man gestopft, als Lügner abgetan 108 … 11111 weiterlesen

Verschwenden

Verschwende mich habe nichts anderes verdient Habe es schon so  lange selbst getan Meinen Körper behandelt als sei ich  Kapitalist!  Habe mich  abgerodet Das beste  versucht aus mir zu graben Nun schau mich an!  Augenringe  bis zum Kinn Ungeordnete Haare Kaputtes Knie Na los  verschwende mich endlich Schneide scharf wie Rasierklinge bin bereit für alles!!  Trau dir  nicht zu sagen was in meinem Kopf rumort  … Verschwenden weiterlesen

Sorgen über Sorgen über Sorgen

Der Himmel hängt tief, zu groß die eigene Last Innerlich deshalb am Sterben, bereue es so sehr, ich kann euch nicht helfen Kann dir nicht die Schmerzen nehmen, kann dir nicht die Schulden nehmen liegt nicht in meiner Macht dir deine Sorgen zu nehmen, trotzdem weine ich über deinen Kummer bittere Tränen laufen still über mein Gesicht Was würde ich Alles dafür geben Damit dein … Sorgen über Sorgen über Sorgen weiterlesen

Freiheit

Haben sie geschlagen mit Füßen getreten sie vertrieben eingesperrt ermordet erschlagen vergast eingezäunt Sag mir, ist die Freiheit so wenig wert sie nicht zu wahren? Menschen, die nur frei sein wollten an der Grenze erschossen Verfolgt und riesen Staatsakt daraus gemacht Wegen Menschen, die ein besseres Leben wollten Von den Stacheldrahtzäunen habt ihr sie runter geschossen Wegen der Freiheit O du Schöne, O du Liebe, … Freiheit weiterlesen

Leere Blicke und blutende Herzen

Niemand kann mich leiden, niemand hat mich lieb. Ich bin allein, ich versinke in meinem Kummer, meinem Selbsthass und tauche ab in tiefste Finsternis. Längst bin ich schon ertrunken, tausend Tränen hab ich geweint. Lange halt ich das nicht aus, schlag mir die Nächte um die Ohren. Bald, bald, da schlaf ich ein, werde ich dir fehlen, wirst du um mich weinen? Montag Abend, 01:12 … Leere Blicke und blutende Herzen weiterlesen

Blaue Augen

Blaue Augen blicken mich an. Blau wie der Ozean, und aus einem so unergründlichen Grau. Ruhige Augen. Wie ein Blick in die Tiefe des Meeres, in welcher ein stürmischer Ozean verborgen liegt. Zu wem gehören diese seltsamen Augen? Wem gehört dieses selbstsichere Lächeln, welches voller Unsicherheiten steckt? Das Lachen, welches voll von traurigen Sehnsüchten ist. Wer bist du? Du blickst mir im Spiegel entgegen. Unergründlich. … Blaue Augen weiterlesen

Staffel 15

365 Tage, die Welt dreht sich einmal um sich selbst. 365 sind 51 Wochen. 365 Tage sind unter anderem 12 Monate. Und ziemlich genau sind es 31,536,000 Sekunden. In so einer gewaltigen Menge an Augenblicken passiert einiges. Positives und Negatives schossen sich gegenseitig von den Barrikaden. Wieder ein Jahr überstanden. Was nun? Jetzt bin ich 15 Jahre alt. Sollte ziemlich froh sein, dass ich es … Staffel 15 weiterlesen

Doch manchmal…

Ein Herzschlag folgt dem anderen, immer und immer wieder bis zum Tod. Das Herz schlägt für uns und manchmal auch für Andere, das ist dann Verliebtsein? Doch wie kann ein Herz für Andere schlagen? Es ist doch in mir. Also wie? Wenn der Auserwählte des Herzen weint, weint mein Herz mit. Wenn er lacht, lache ich mit. Wenn er wütend ist, bin ich es auch … Doch manchmal… weiterlesen

Holzdielen: Prolog

Unter meinen Füßen knarzen die Holzdielen, wie der erste Schnee im Jahr. Mokkabraune Holzdielen, mit so vielen Kerben und Macken, dass das Zählen zu großer Aufwand sein würde. Vor einer Tür liegt auf den mokkabraunen Holzdielen, mit so vielen Kerben, dass das Zählen zu großer Aufwand sei, ein Orientteppich. Von einer der Reisen wurde dieser mitgebracht. Und nun liegt er auf knarrenden Dielen in einem … Holzdielen: Prolog weiterlesen

Herzfeinmechanik

Ich blicke in die Sterne und vielleicht hängt dein Blick gerade auch an diesem göttlich gezeichneten Wunderwerk der Nacht. Würde zu gerne sehen können, wie sich die Feuerbälle unbeschreiblich weit entfernt in deinen Augen spiegeln. Deine Lippen pressen sich auf die meinigen. Stromschläge durchfahren meinen dünnen Körper. Einander spüren. Das höchste aller Gefühle. Sinne entgleisen in Beneblungszustände, wenn deine Stimme auf mein Trommelfell schlägt, er … Herzfeinmechanik weiterlesen

Geld

Irrelevantes Konstrukt der Gedanken, keiner braucht es. Falsch Irrtum zu ihren Gunsten. Der eine hats und der andere nicht. Unmengen sind falsch verteilt. Hatte dein Vater Berge von Notenblättern beschrieben, hast auch du Berge von beschriebenen Noten. Spiel mir das Lied von den Banken. Was ist, wenn deine Familie nicht den ausreichenden Sozialstatus besitzt? Wie sollst du deinen Freunden erklären, dass du nicht an jeder … Geld weiterlesen

Überall, nur nicht hier!

Wie in Filmen den Kopf gegen die Fensterscheibe des Autos lehnen und die Welt beobachten. Doch was ist das für eine Welt, die sich jeden Tag wiederholt und sich nur nach einem anstrengenden Tag, zuhause erweitert? Es ist eine Welt zum verzweifeln. An der ich verzweifle. Jeden Tag vom gleichen Weckton, um die gleiche Uhrzeit, im gleichem Bett, im gleichem Raum mit der Einrichtung, wie … Überall, nur nicht hier! weiterlesen

Dieser Abend

Dieser Abend an dem die Welt sich veränderte. Mein Leben am Tag auseinander brach, neu zusammengesetzt wurde. Ein riesiger alter Scherbenhaufen liegt mir zu Füßen. Neue Buntglasfenster zeichnen nun das „Haus Leben“ aus. Buntglasfenster wie von Tiffany persönlich. Gemacht um wunderschön zu sein. Oh neuer Teil des Lebens, sei so, wie das Tiffany Glas. Sei wertvoll, wunderschön glänzend und erhelle mein Haus namens Leben an … Dieser Abend weiterlesen

Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann?

In der Kindheit voller Freude ,,Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann“ geschrien. „Niemand“ folgte sogleich. „Und wenn er kommt?“ Was dann ist, wusste man nicht, denn er kam nie. Des Nachts in der süßen Nostalgie geschwebt, wie auf einer Wolke aus Zuckerwatte. In dieser hach so verträumten Wolke aus Zucker diese Frage wieder gefunden und sie gestellt. Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann? Niemand! Und … Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann? weiterlesen