Es tut mir leid

Hallo.

Ich habe deinen Namen vergessen. Ich wusste ihn bisher auch nicht. Tut mir leid, aber ich werde ihn noch lernen, in den nächsten Monaten, Jahren.

Ich wusste davon. Du hattest es mir bereits nach unserem ersten Treffen erzählt. Keine Ahnung warum, wahrscheinlich hätte ich viel zu viel Angst gehabt, dir so etwas nach unserem ersten Treffen zu erzählen. Ich hatte es nicht vergessen und dich für deinen Mut bewundert, aber meine Gedanken waren voll davon gewesen, wie ich über dich sprechen sollte, oder auch mit dir.

Dann das gestern, am Samstag. Irgendwie bin ich extrem stolz auf dich. Für deinen Mut verdienst du extrem viel Respekt. Wir waren ein ganz schöner Haufen, es hätte jede Reaktion sein können, aber du hast es einfach getan und ganz entspannt geantwortet. Wobei, ich habe deine Anspannung gehört in deiner Stimme. Du hast jeden Respekt verdient. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch gleich bei dir entschuldigen.

Eine Aussage von mir war falsch.

Du bist keine Mörderin.

Du bist ein Mörder.

Ich will es nicht vergessen, aber vielleicht dauert es ein bisschen, bis wir alle uns daran gewöhnt haben, aber ich werde daran denken. Nimm dies bitte einfach als Entschuldigung für alle folgenden Fehler.

Liebe Grüße


Niels verfasst die vielfältigsten Texte, so manche neue Textform bereichert seither den Gedächtnispalast, für den er seit Ende letzten Jahres schreibt.

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